





Siftscheuer in Kirchheim unter Teck
Nutzungskonzept
Projektleitung: Jochen Stüber
Umbauter Raum: ca. 1.350 m³
Nutzbare Fläche: ca. 300 m²
Erstmals 1711 im „Lagerbuch der geistlichen Verwaltung“ erwähnt.
Die durch glückliche Umstände erhaltene Scheune ist eines der letzten noch erhaltenen Scheunengebäude innerhalb der ehemaligen Stadtbefestigung und sollte deshalb als Zeuge der Kirchheimer Geschichte in seiner typischen Formensprache erhalten werden.
Im Rahmen des Sanierungsgebiets Vogthausviertel wurde ein Nutzungskonzept für die seit Jahren im “Dornröschenschlaf“ liegende Stiftscheuer im historischen Stadtkern von Kirchheim erstellt. Vor Allem stand der Gedanke einer sinnvollen Aufteilung in einzelne Einheiten im Vordergrund. Die Möglichkeiten waren vielfältig und reichten von Gastronomie, Läden, Büros für Dienstleister bis zu Maisonettewohnungen mit Südorientierung. Tatsächlich wurden in der Stiftsscheuer dann ein Gastronomiebetrieb und eine Dachgeschoßwohnung realisiert.
Fotoaufnahmen: Frank Hörner und anw.architekten